Manche Welten besitzen eine feste Oberfläche aus Gestein und andere bestehen hauptsächlich aus dichten Gasschichten
In unserem Sonnensystem kreisen ganz unterschiedliche Himmelskörper um die helle Sonne. Die sonnennahen Welten sind im Vergleich eher zierlich aufgebaut und besitzen eine feste Hülle aus hartem Gestein, die mit tiefen Kratern, breiten Schluchten oder hoch aufragenden Vulkanen übersät ist. Weiter draußen ziehen dagegen massige Gasriesen ihre Bahnen. Diese Welten verfügen über kein festes Fundament, auf dem man stehen könnte, sondern bestehen vollkommen aus gewaltigen Gasschichten, stürmischen Wirbeln und schimmernden Bändern. Manche dieser gigantischen Kugelwelten führen ein auffälliges System aus Ringen mit sich, das aus Unmengen kleiner Eispartikel und dunkler Gesteinsbrocken zusammengesetzt ist. Wenn du dir Planeten Ausmalbilder ansiehst, kannst du die Unterschiede zwischen den zierlichen, rau geformten Felswelten und den weichen, weithin ausgedehnten Wolkenmustern der Gasplaneten gut erkennen. Die verschiedenen Atmosphären verleihen jeder Welt eine ganz eigene Wirkung, von zart marmorierten Mustern bis hin zu stark kontrastierten Farbbändern. Während flache Ebenen auf den Gesteinswelten Ruhe ausstrahlen, zeugen die bunten Wirbelstrukturen der Gaswelten von ununterbrochenen Bewegungen in ihrer tiefen Hülle.
Mit wenigen Handgriffen verwandeln sich bunt gestaltete Malvorlagen in ein schwebendes Raumschiff-Mobile für die Zimmerdecke
Aus den fertigen Zeichnungen lässt sich im Handumdrehen eine bewegliche Raumdekoration herstellen. Im ersten Schritt schneidest du die farbig ausgemalten Motive mit einer handlichen Schere entlang der äußeren Konturen sauber aus. Wenn das Papier etwas flexibel erscheint, lohnt es sich, die Blätter vor dem Ausschneiden auf eine Schicht aus festem Tonkarton zu kleben, um den einzelnen Welten mehr Stabilität zu verleihen. Im zweiten Schritt stichst du mit Hilfe einer Nadel eine kleine Öffnung in den oberen Rand jedes Himmelskörpers und ziehst einen feinen Faden oder ein Garn durch die Lücke. Zum Schluss bindest du die unterschiedlichen Fadenlängen an zwei überkreuzten Holzstäbchen oder einem getrockneten Zweig fest. An der Decke oder am Fensterrahmen angebracht, drehen sich die einzelnen Elemente durch die Bewegung der Raumluft langsam um die eigene Achse. Welche besondere Form oder Musterung entdeckst du, wenn du die Sterne und Himmelskörper an einem klaren Abend draußen am dunklen Himmel genauer betrachtest?