Starke Bäume bilden das natürliche Fundament für feste Holzkonstruktionen
Ein Baumhaus steht nicht auf dem Erdboden, sondern nutzt dicke Äste und stabile Stämme als Träger. Eichen, Buchen oder Kiefern eignen sich besonders gut für solche Bauwerke, da ihr Holz widerstandsfähig ist und schweres Gewicht halten kann. Beim Bau wird darauf geachtet, den Baum nicht zu beschädigen. Spezialschrauben oder flexible Manschetten befestigen die Plattform so am Stamm, dass der Baum ungehindert weiterwachsen kann. Das Holz der Hütte passt sich optisch der Umgebung an und verwittert im Laufe der Jahre zu einem silbrigen Grauton.
Baumhäuser Ausmalbilder zeigen massige Plattformen neben zierlichen Wipfelhütten
Die architektonische Vielfalt reicht von kleinen Hochsitzen bis hin zu mehrstöckigen Konstruktionen hoch oben in den Kronen. Manche Hütten wirken flach und schmiegen sich eng an Verzweigungen an, während andere hoch aufragend mit Spitzdächern aus dem Blätterdach herausragen. Zierliche Holzkonstruktionen schweben scheinbar leicht zwischen zwei Ästen. Im Vergleich dazu wirken massige Baumhäuser mit mehreren Räumen, festen Türen und überdachten Balkonen fast wie echte Häuser, die fest in der Höhe verankert sind.
Fachbegriffe beschreiben die einzelnen Teile einer sicheren Konstruktion
Beim Bau im Geäst kommen spezifische Begriffe zum Einsatz. Die Plattform ist der ebene Holzboden, auf dem das eigentliche Gebäude errichtet wird. Werden zusätzliche Pfähle im Boden verankert, um das Gewicht abzufangen, spricht man von Stelzen. Das Aussichtsdeck bezeichnet einen offenen Bereich vor dem Häuschen, der mit einem Geländer gesichert ist. Eine Verankerung umfasst alle Verbindungen, die das Bauwerk bei starkem Wind sichern und verhindern, dass Schwankungen des Baumes das Holz schädigen.
Einfache Malvorlagen unterscheiden sich im Detailreichtum von komplexen Blättermustern
Auf den Bildern finden sich ganz unterschiedliche Formen und Strukturen. Große Flächen wie einfache Holzwände, Dachflächen oder glatte Planken lassen sich schnell mit breiten Stiften ausfüllen. Wer komplexe Motive bevorzugt, wählt Vorlagen mit feinen Holzmaserungen, detaillierten Strickleitern oder vielen einzelnen Blättern im Hintergrund. Zeichnungen mit wenigen, klaren Außenlinien bieten eine gute Orientierung für schnelle Ergebnisse, während detailreiche Szenen mit Hängebrücken und Seilzügen mehr Aufmerksamkeit verlangen.
Aus der fertig gezeichneten Fläche entsteht mit wenigen Handgriffen eine Dekoration
Aus dem fertigen Bild lässt sich mit einer Schere und etwas Bindfaden ein Hänger für das Fenster gestalten. Schneide dazu die Umrisse der Hütte und des Baumes vorsichtig entlang der Außenlinie aus. Klebe anschließend auf der Rückseite eine feine Schnur mit einem Streifen Klebeband fest. Das fertige Objekt kann nun frei an einer Leiste oder am Fensterrahmen aufgehängt werden und bewegt sich leicht im Luftzug.
In der modernen Architektur gewinnen nachhaltige Bauten in Baumkronen zunehmend an Bedeutung für den Naturtourismus und die ökologische Forschung.