Ferne Welten
In dunklen Nächten blicken Menschen seit jeher voller Staunen in den nächtlichen Himmel. Der Weltraum erstreckt sich als schier unendlicher Raum weit über die Lufthülle unserer Erde hinaus und beherbergt unzählige Sterne, Planeten, Zwergplaneten und Monde. Zwischen den einzelnen Himmelskörpern herrscht eine enorme Leere, in der nahezu vollständige Schwerelosigkeit vorhanden ist. Da im freien All keine Luft vorhanden ist, gibt es dort weder Wind noch Geräusche, denn Schallwellen benötigen ein Medium wie Luft, um sich auszubreiten. Auch die Temperaturen sind extrem: Ohne schützende Atmosphäre herrscht im Schatten eiskalte Kälte. Licht breitet sich mit hoher Geschwindigkeit aus, benötigt aber dennoch Zeit, um von fern galaktischen Nebeln bis zu unseren Augen zu wandern.
Unterschiedliche Himmelskörper
Auf Darstellungen rund um das Universum gibt es ganz unterschiedliche Motive zu entdecken. Grundsätzlich unterscheidet man bei den Welten unseres Sonnensystems zwischen festen Gesteinsplaneten und riesigen Gasplaneten. Gesteinswelten besitzen eine feste Oberfläche mit Felsen, Kratern oder Vulkangestein. Gasriesen hingegen verfügen über keinen festen Boden, sondern bestehen aus gewaltigen Schichten aus Gasen und dichten Wolkenbändern. Sterne wiederum sind riesige Bälle aus heißem Gas, die selbstständig Licht und Wärme abstrahlen. Die Sonne ist der Stern, welcher der Erde am nächsten steht. Ergänzt wird die Vielfalt durch künstliche Flugkörper wie Forschungsstationen, Kommunikationssatelliten und Raumfahrzeuge, die von Menschen konstruiert wurden.
Blick aufwärts
An klaren Abenden fernab von hellen Straßenlaternen und Großstädten bietet sich eine hervorragende Sicht auf das Himmelszelt. Schon mit bloßem Auge lassen sich in einer unbewölkten Nacht viele hundert Lichtpunkte ausmachen. Ein einfacher Suchtipp hilft bei der Einordnung der Punkte: Sterne zeigen meist ein leichtes Zucken oder Funkeln, da ihr fernes Licht durch die bewegten Luftschichten der Erde gebrochen wird. Planeten leuchten dagegen meist ruhig und konstant. In einer Sternwarte oder einem Planetarium lässt sich der Blick mit Hilfe von Fernrohren noch weiter schärfen. Durch ein Teleskop werden deutliche Kraterstrukturen auf der Mondoberfläche, schimmernde Wolkenbänder oder helle Ringe um entlegene Planeten gut erkennbar.
Verschiedene Vorlagen
Die einzelnen Motive unterscheiden sich stark in ihren Formen und der Strichführung. Darstellungen von massiven Raketen, einfachen Mondfahrzeugen oder kugelartigen Planeten zeichnen sich oft durch großflächige Konturen und klare Trennlinien aus. Solche Vorlagen lassen sich zügig mit Buntstiften oder Filzstiften gestalten und eignen sich gut für flächigen Farbauftrag. Wenn du Weltraum Ausmalbilder bevorzugst, die komplexe Cockpits von Raumschiffen, verzweigte Sternbilder oder ganze Sternenhaufen mit vielen kleinen Punkten zeigen, erfordern diese eine feinere Strichführung. Diese abwechslungsreichen Malvorlagen erzeugen durch den Wechsel von breiten Flächen und feinen Details spannende Kontraste auf dem Papier.