Frösche spannen ihre starken Hinterbeine für weite Sprünge an
Ein kleiner grüner Körper sitzt völlig reglos auf einem runden Seerosenblatt. Die Sonne wärmt die feuchte Haut des Tieres, während das Wasser ringsum sanft Kräuselwellen schlägt. Plötzlich schnellt der Frosch mit einem kräftigen Satz nach vorne und landet im kühlen Nass. Frösche sind hervorragende Springer, weil ihre langen Hinterbeine mit starken Muskeln ausgestattet sind. Im Wasser nutzen sie dieselben Beine mit Schwimmhäuten zum Schwimmen.
Diese Amphibien leben stets nahe am Gewässer. Sie benötigen Feuchtigkeit, da sie einen Teil des Sauerstoffs direkt über ihre dünne Haut aufnehmen. Wer sich Frösche Ausmalbilder ansieht, bemerkt die hervortretenden Augen am Kopf. Diese Position ermöglicht einen Rundumblick, um Fliegen zu fangen und Fressfeinde frühzeitig zu erkennen.
Aus winzigen Eiern im Wasser entwickeln sich geschickte Schwimmer
Das Leben eines Frosches beginnt anders als bei Säugetieren. Um diese Entwicklung zu verstehen, helfen drei Fachbegriffe. Die Eier der Frösche werden als Laich bezeichnet. Froschlaich bildet gallertartige Klumpen im Wasser, in denen kleine dunkle Punkte liegen. Aus diesen Eiern schlüpfen nach einiger Zeit Kaulquappen. Eine Kaulquappe besitzt einen runden Kopf, einen langen Schwanz und atmet über Kiemen unter Wasser.
Der spätere Wandel vom Wasserbewohner zum Landtier heißt Metamorphose. Während dieser Phase wachsen der Kaulquappe zuerst Hinterbeine, dann Vorderbeine. Der Schwanz bildet sich langsam zurück, während Kiemen durch eine Lunge ersetzt werden. Nach wenigen Wochen verlässt der kleine Frosch das Gewässer.
Ein ruhig gelegener Gartenteich offenbart im Frühjahr viele kleine Wasserbewohner
Um Frösche zu beobachten, lohnt sich im Frühling der Besuch eines Teiches im Wald oder Park. Wer sich am Ufer ganz leise verhält, entdeckt die Tiere oft auf Steinen oder zwischen Schilfhalmen. Manchmal verrät sich ein Frosch erst durch ein kurzes Plumpsgeräusch, wenn er ins Wasser hüpft.
Im späten Frühjahr ertönt an vielen Gewässern ein lautes Quaken. Damit locken die Männchen ihre Artgenossen an. Da Frösche geschützt sind, sollte man sie nur aus der Entfernung betrachten. So lassen sich ruhige Entdeckungen machen, die schöne Ideen für Malvorlagen liefern.
Verschiedene Grüntöne und dunkle Flecken sorgen für eine gute Tarnung
In der Natur tragen Frösche unterschiedliche Farben. Der Europäische Laubfrosch ist meist grasgrün gefärbt. Grasfrösche zeigen braune oder olivenfarbene Töne mit dunklen Mustern. Diese Farbgebung dient der Tarnung im Schilf oder zwischen feuchtem Laub. Ein helles Maigrün zusammen mit tiefem Moosgrün erzeugt beim Zeichnen ein gelungenes Farbbild.
Für das Malen von Froschmotiven eignen sich Buntstifte gut, um fließende Übergänge am hellen Bauch zu gestalten. Mit Wachsmalkreiden lässt sich der feuchte Glanz der Haut gut darstellen. Filzstifte betonen klare Konturen und kleine dunkle Flecken an den Beinen.