In alten Geschichten unterscheiden sich Feen und Elfen deutlich voneinander.
In mittelalterlichen Erzählungen aus Europa gelten Feen und Elfen als geheimnisvolle Wesen der Natur. Feen werden meist mit zarten, durchscheinenden Flügeln dargestellt, die an Schmetterlinge oder Libellen erinnern. Elfen hingegen besitzen oft spitze Ohren und leben tief im Wald oder auf blühenden Wiesen, manchmal ganz ohne Flügel. Während Feen häufig kleine Zauberstäbe mit sich führen und Wünsche erfüllen, passen Elfen auf Tiere und alte Bäume auf. Auch in modernen Motiven erkennt man Feen an ihren feinen Flügeln und glitzernden Gewändern, während Elfen eher schlichte Kleidung aus Blättern oder Rinde tragen. Feen & Elfen Ausmalbilder zeigen diese schimmernden Fabelwesen in ganz unterschiedlichen Umgebungen.
Helle Pastelltöne und sanfte Naturfarben passen besonders gut zu Wiesenwesen.
Für Kleidung und Flügel eignen sich weiche Buntstifte in Zartrosa, Hellblau, Mintgrün oder blassem Violett. Buntstifte lassen sich sanft verwischen, wodurch fließende Übergänge auf den Stoffen und Flügelstrukturen entstehen. Filzstifte erzeugen kräftige Akzente, zum Beispiel bei kleinen Blütenkränzen im Haar oder bei Zauberstäben. Wachsmalkreide eignet sich hervorragend, um den Hintergrund wie einen feuchten Morgennebel oder ein moosiges Waldversteck flächig zu grundieren. Wenn du die Flügel zuerst mit einem hellen Gelb grundierst und dann ganz leicht mit Blau darüber schattierst, wirkt das Licht wie ein echter Sonnenschein, der durch hauchdünne Flügel fällt.
Große Flächen und feine Verzierungsmuster erfordern unterschiedliche Maltechniken.
Einige Vorlagen zeigen einzelne Figuren mit großzügigen Formen, breiten Kleidungsstücken und einfachen Flügelumrissen. Diese Motive lassen sich zügig mit breiten Strichen ausmalen, da wenige feine Zwischenräume vorkommen. Andere Zeichnungen enthalten viele filigrane Details wie geflochtene Haare, einzelne Blattadern an den Kleidern oder viele kleine Pilze am Boden. Für solche kleinteiligen Bereiche lohnen sich spitze Buntstifte, damit die Linien der Zeichnung gut sichtbar bleiben. Wer zügiger ein fertiges Bild möchte, wählt Vorlagen mit klaren Umrissen, während detailreiche Bilder mehr Geduld beim Ausführen der feinen Muster verlangen.
Aus einer fertigen Figur lässt sich in wenigen Schritten ein schwebendes Fensterbild basteln.
Wenn das Bild vollständig coloriert ist, kannst du die Figur entlang der äußeren Konturen sorgfältig ausschneiden. Schmiere danach die Rückseite des Papieres ganz dünn mit Speiseöl ein und lasse es auf einer Unterlage kurz trocknen. Durch das Öl wird das Papier leicht transparent und lässt Sonnenlicht durchscheinen, wenn du es an einer Scheibe befestigst. Zum Schluss klebst du das Bild mit einem kleinen Streifen transparentem Klebeband an eine Fensterscheibe. Sobald die Sonne von außen auf das Fenster trifft, strahlen die Farben der Figur sanft im Raum.
Im feuchten Wald lassen sich Spuren finden, die an kleine Zauberwelten erinnern.
Bei einem Spaziergang im schattigen Unterholz oder am Rande eines Moores kann man Orte entdecken, die den Zufluchtsorten aus Erzählungen ähneln. Achte einmal auf kreisförmig wachsende Pilze auf dem Waldboden, die in alten Sagen oft als Tanzplätze der Elfen bezeichnet wurden. Auch frühmorgens lohnt sich ein genauer Blick auf Spinnweben zwischen den Gräsern, an denen winzige Tautropfen wie aufgereihte Perlen im Licht funkeln. Unter dicken Moospolstern an alten Baumwurzeln entstehen kleine Höhlen, die wie winzige Wohnungen für Waldbewohner aussehen. Malvorlagen regen dazu an, solche natürlichen Formen in der echten Natur genauer zu betrachten. Welche versteckten Miniaturwelten fallen dir auf, wenn du das nächste Mal ganz nah am Waldboden nach kleinen Mustern suchst?