Beim Turnen arbeiten Muskeln und Gleichgewichtssinn eng zusammen
Ähnlich wie Katzen, die mühelos über schmale Zäune schleichen, benötigen Menschen beim Turnen ein feines Gefühl für den eigenen Körper. Wer auf dem Boden eine Rolle macht oder auf einem Bein steht, nutzt Muskeln im gesamten Körper, um im Gleichgewicht zu bleiben. In der Gymnastik geht es vor allem darum, Bewegungen geschmeidig auszuführen. Manche Disziplinen nutzen dazu Handgeräte wie Bänder, Seile oder Keulen, die passend zur Musik durch die Luft gewirbelt werden. Damit Landungen nach Sprüngen sicher gelingen, liegen in Turnhallen immer dicke Schutzmatten bereit. Sportler üben einzelne Bewegungen sehr oft, bis jeder Schritt sitzt.
Spezielle Fachbegriffe beschreiben die verschiedenen Geräte und Ablaufformen
Im Themenfeld rund um Turnen & Gymnastik Ausmalbilder begegnen einem Wörter, die man im Alltag selten hört. Ein Schwebebalken ist ein langes Holzgerät auf Stützen mit einer sehr schmalen Oberseite. Als Kür bezeichnet man eine Abfolge von Turnelementen, die sich die Sportler selbst zusammenstellen und zu Musik vorführen. Der Begriff Körperspannung beschreibt den Zustand, wenn Muskeln von den Zehen bis zu den Fingerspitzen fest angespannt sind, damit der Körper wie eine gerade Linie bleibt. So wirken selbst schwierige Sprünge in der Luft ruhig und kontrolliert.
Die Sportgeräte besitzen im Vergleich zum Körper ganz unterschiedliche Ausmaße
In einer Turnhalle fallen die Gegensätze bei den Formen sofort auf. Ein Schwebebalken erstreckt sich weit durch den Raum, ist aber im Vergleich zu einem Fuß extrem schmal. Das Gymnastikband hingegen ist hauchdünn und sehr lang, sodass es beim Schwingen weite Wellen in der Luft zeichnet. Im Gegensatz dazu wirken die großen Landematten mächtig und breit, damit sie den Schwung eines Sprungs auffangen. Auch das Reck ragt hoch auf, während die Turnerinnen und Turner daran hängen und sich mit Muskelkraft nach oben ziehen.
Kräftige Farbkontraste betonen die Dynamik auf dem Papier
Beim Gestalten der Motive bieten sich verschiedene Stifte an. Für die Anzüge der Sportler passen kräftige Filzstifte, weil Wettkampfbekleidung oft glänzt und bunt ist. Die Holzoberfläche von Barren oder Balken wirkt mit Buntstiften besonders natürlich, wenn feine braune Schichten übereinandergelegt werden. Schutzmatten werden im Sport oft in tiefem Blau oder Rot gehalten, was einen deutlichen Kontrast zur Bekleidung bildet. Wer weiche Schattierungen zeichnen möchte, nutzt am besten Wachsmalkreide oder leicht aufgedrückte Holzstifte. Schöne Malvorlagen lassen sich so Schritt für Schritt aufbauen.
Aus dem fertigen Bild entsteht mit wenigen Handgriffen eine eigene Startnummer
Wenn das Bild fertig gestaltet ist, kannst du es in einen nützlichen Gegenstand verwandeln. Schneide das Motiv mit einer Schere vorsichtig entlang des Randes aus. Klebe das Papier anschließend auf ein festes Stück Karton, damit es stabil bleibt. Befestige oben links und rechts jeweils ein kurzes Stück Schnur mit Klebestreifen, sodass du dir die Karte wie eine echte Startnummer umhängen kannst. Welche unterschiedlichen Haltungen, Sprünge und Drehungen kannst du bei Sportlern beobachten, wenn du das nächste Mal eine Turngruppe in der Halle oder im Fernsehen siehst?