Geschichte: der Weg zum modernen Drahtesel
Bevor das Fahrrad in seiner heutigen Form erfunden wurde, nutzten die Menschen einfache Laufmaschinen aus Holz. Bei diesen frühen Modellen gab es noch keine Pedale, sodass man sich mit den Füßen schwungvoll vom Boden abstoßen musste, um ins Rollen zu geraten. Erst im Laufe des neunzehnten Jahrhunderts entwickelten Erfinder Kurbeln und Pedale, die zunächst direkt an der Vorderachse befestigt waren. Das machte das Fahren zwar schneller, allerdings auch recht wackelig. Die Einführung von Kettenantrieben und luftgefüllten Gummireifen sorgte schließlich für spürbar mehr Fahrkomfort und eine stabilere Lage auf den Wegen. So entwickelte sich das Zweirad Schritt für Schritt zu einem der beliebtesten Verkehrsmittel weltweit.
Alltag: sicher unterwegs auf zwei Rädern
Für viele Kinder gehört das Zweirad fest zum Tagesablauf und bedeutet ein großes Stück eigene Freiheit. Ob auf dem morgendlichen Weg zur Schule, bei Ausflügen in den Park oder auf kleinen Fahrten zum Spielplatz – das Rad ist überall mit dabei. In der Grundschule steht oft das Fahrradtraining auf dem Lehrplan, bei dem das Vorbeifahren an Hindernissen, das richtige Handzeichen beim Abbiegen sowie das sichere Bremsen geübt werden. Zur grundlegenden Ausstattung eines verkehrssicheren Rades gehören zwei voneinander unabhängige Bremsen, eine gut hörbare Klingel sowie eine funktionierende Beleuchtung. Farbige Radfahren Ausmalbilder greifen diese Szenen aus dem Straßenverkehr auf und zeigen verschiedene Raddesign-Varianten in Bewegung.
Fachbegriffe: wichtige Bauteile kurz erklärt
Wer ein Fahrrad genauer betrachtet, entdeckt viele spezialisierte Bauteile mit eigenen Namen. Das sogenannte Katzenauge ist ein Reflektor, der an den Speichen befestigt wird und das Scheinwerferlicht herannahender Fahrzeuge reflektiert, um die Sichtbarkeit bei Dämmerung zu erhöhen. Die Nabenschaltung befindet sich geschützt im Inneren der hinteren Radnabe und ermöglicht das Wechseln der Gänge, ohne dass die Kette offen hin und her springt. Eine Rücktrittbremse wiederum reagiert, sobald man die Pedale mit dem Fuß entgegen der gewohnten Fahrtrichtung bewegt. Dieses System bremst das Hinterrad zuverlässig ab und vereinfacht die Bedienung, da dafür kein Bremshebel am Lenker gedrückt werden muss.
Bastelei: ein individuelles Lesezeichen herstellen
Aus dem fertigen Papierbogen lässt sich in wenigen Schritten ein nützlicher Gegenstand für den Lesealltag anfertigen. Zunächst malst du das Fahrradmotiv mit deinen Lieblingsstiften farbig aus und schneidest es anschließend mit einer Schere vorsichtig entlang der Konturen aus. Im zweiten Schritt klebst du das ausgeschnittene Papierbild auf ein Stück festen Fotokarton, damit das Motiv stabiler wird und im Buch nicht knickt. Nun schneidest du den Karton noch einmal mit einem schmalen Rand um das Bild herum zu und stanzt am oberen Ende mit einem Locher ein kleines Loch ein. Ein durchgefädeltes Band vollendet das Werkstück, sodass solche gedruckten Malvorlagen eine schöne Nutzung im Bücherregal finden. In Zukunft werden Fahrräder durch neuartige Werkstoffe und elektrische Antriebe noch effizienter und prägen weiterhin das Erscheinungsbild moderner Städte.