Formen und Symbole der Notenschrift
Musiknoten unterscheiden sich in ihrem Aussehen, je nachdem, wie lang ein Ton klingt. Eine ganz einfache Note besteht aus einem leeren Kopf ohne Strich. Das ist die ganze Note. Hat der leere Kopf einen senkrechten Strich, ist es eine halbe Note. Wird dieser Notenkopf schwarz ausgefüllt, entsteht eine Viertelnote. Kommt an den Strich noch ein geschwungenes Fähnchen, wird daraus eine Achtelnote. Wenn mehrere dieser schnellen Noten nebeneinanderstehen, werden ihre Fähnchen oft durch einen waagerechten Balken verbunden.
Am Anfang einer Notenzeile steht fast immer ein Notenschlüssel. Der bekannteste ist der Violinschlüssel. Er schlingt sich mit seiner Schleife um die zweite Linie von unten und zeigt hohe Töne an. Der Bassschlüssel sieht anders aus. Er erinnert an einen Bogen mit zwei Punkten und steht für die tiefen Töne, wie sie etwa auf dem Cello erklingen. Auf dem Papier lassen sich diese Unterschiede gut erkennen.
Wirkung der Zeichen im Notensystem
Das Notensystem besteht aus fünf waagerechten Linien. Der Notenschlüssel ist das auffälligste und massivste Zeichen. Er erstreckt sich weit nach oben und unten über das gesamte Liniensystem hinweg und nimmt links viel Raum ein. Im Vergleich zu diesem hoch aufragenden Symbol wirken die einzelnen Notenköpfe klein und kompakt. Sie sitzen entweder genau auf einer Linie oder fügen sich in die Zwischenräume ein.
Von jedem Notenkopf ragt ein langer, dünner Notenhals nach oben oder unten. Diese senkrechten Striche bringen Struktur in das Bild. Stehen Noten weit oben, zeigen ihre Hälse meist nach unten, um nicht über den Rand zu ragen. Stehen sie weiter unten, weisen die Hälse nach oben. So entsteht ein harmonisches Bild aus runden Köpfen, feinen Hälsen und geschwungenen Zeichen. Solche Ausführungen dienen auch als übersichtliche Malvorlagen für den Einstieg in die Notenlehre.
Wie verbindet Notenschrift Töne mit Musikinstrumenten?
Noten bilden eine weltweite Sprache, die Klänge sichtbar macht. Sie schlagen eine Brücke zwischen dem Instrument und der schriftlichen Anweisung für ein Musikstück. Wer Klavier, Flöte oder Gitarre spielt, liest diese Zeichen ab, um die Reihenfolge der Töne zu kennen. Einzelne Töne reihen sich aneinander und formen eine Melodie. Verschiedene Noten & Notenschlüssel Ausmalbilder veranschaulichen diesen Aufbau.
Aus den fertigen Zeichnungen lässt sich leicht ein Lesezeichen herstellen. In einem ersten Schritt schneidest du ein Notensymbol mit der Schere aus. Danach klebst du das Papier auf einen Streifen Tonkarton, damit es stabil bleibt. Zum Schluss lochst du das obere Ende und fädelst ein Band durch. Die Notenschrift wird auch in Zukunft die globale Grundlage bleiben, damit Menschen weltweit ohne Sprachbarrieren gemeinsam musizieren können.