Hasen und Kaninchen unterscheiden sich deutlich in ihrer Gestalt
Ein Feldhase saust über ein Feld fast so flink wie ein kleines Fahrrad über die Straße, während ein Wildkaninchen eher wie ein kleiner Ball im Zickzack durch das Gras flitzt. Obwohl viele die beiden Tierarten verwechseln, gibt es klare Merkmale. Hasen besitzen im Vergleich zu ihren Verwandten wesentlich längere Hinterbeine und schlankere Körper. Zudem sind ihre Ohren deutlich länger als der Kopf und tragen dunkle Spitzen. Kaninchen wirken rundlicher und kompakter. Ihre Beine sind kürzer, weshalb sie in kleinen Sprüngen unterwegs sind. Auch die Lebensweise unterscheidet sich stark. Während Wildkaninchen unter der Erde Tunnelsysteme graben und in Familien leben, bleiben Feldhasen oberirdisch. Sie scharren sich flache Mulden auf dem Acker und vertrauen auf ihr braunes Fell. Auf den Hasen & Kaninchen Ausmalbilder lassen sich diese Körperformen gut vergleichen.
Die Fachsprache verwendet besondere Begriffe für Ohren und Schwanz
Wenn Biologen oder Förster über diese Tiere sprechen, nutzen sie oft spezielle Ausdrücke. Die langen Ohren heißen in der Fachsprache Löffel. Diese Bezeichnung stammt von der löffelartigen Form der aufgerichteten Ohren. Der kurze Schwanz wird als Blume bezeichnet. Wenn ein Kaninchen flieht, klappt es seine Blume nach oben, sodass die weiße Unterseite sichtbar wird. Das dient als Signal für andere Tiere in der Gruppe. Ein weiteres bekanntes Wort ist das Mümmeln. Damit beschreibt man das ständige Kauen dieser Tiere, wenn sie an Gräsern und Kräutern knabbern. Ihre Zähne wachsen kontinuierlich nach und nutzen sich durch dieses Kauen ab.
An Waldrändern und in Stadtparks lassen sich die Tiere gut beobachten
Wer die flinken Tiere in der Natur treffen möchte, nutzt am besten den späten Nachmittag. Vor allem Wildkaninchen leben in Parkanlagen, an Waldrändern oder auf großen Wiesen. Um sie zu entdecken, lohnt es sich, leise zu stehen und den Boden zu beobachten. Achte auf Bewegungen im hohen Gras oder nahe an Gebüschen. Wenn ein Tier auftaucht, lässt sich gut beobachten, wie sich die Löffel einzeln in verschiedene Richtungen drehen. So fangen die Ohren Geräusche auf, ohne dass das Tier den Kopf bewegt. Feldhasen sieht man auf weiten Feldern, wo sie flach auf dem Boden hocken.
Große Flächen ermöglichen rasche Erfolge beim Stifteinsatz
Die Darstellungen bieten verschiedene Möglichkeiten für Stifte. Manche Bilder zeigen einfache Konturen mit großen Flächen. Hier lässt sich die Farbe gleichmäßig auftragen, wodurch das Motiv schnell fertig wird. Andere Malvorlagen besitzen feine Details wie Schnurrhaare, Fellstrukturen oder Gräser im Hintergrund. Hierbei ist eine genaue Stiftführung nötig. Für den Druck eignet sich etwas dickeres Papier ab etwa 120 Gramm, damit Filzstifte nicht durchweichen. Bei mehreren Kopien kannst du verschiedene Farbtöne ausprobieren.