Teig, Creme und Verzierung auf dem Backblech
Ein Biskuit ist ein besonders luftiger Teig, der hauptsächlich aus aufgeschlagenen Eiern, Zucker und wenig Mehl besteht. Durch die vielen kleinen Luftbläschen im Teig wird der Kuchen beim Backen schön weich und bildet die perfekte Grundlage für schichtweise gefüllte Torten. Um Schokolade gleichmäßig geschmolzen auf das Gebäck zu bringen, nutzt man Kuvertüre. Das ist eine spezielle Schokoladenmasse mit einem höheren Anteil an Kakaobutter, wodurch sie nach dem Abkühlen glatt fest wird und beim Schneiden knackt. Eine Tülle wiederum ist der metallene oder plastische Aufsatz am Ende eines Spritzbeutels. Durch verschiedene Formen der Öffnung entstehen beim Aufspritzen von Sahne oder Creme feine Streifen, Sterne oder rosenähnliche Muster. Ein weiterer Begriff aus der Backstube ist der Mürbeteig, der ohne Triebmittel wie Backpulver zubereitet wird und nach dem Ausbacken besonders mürbe und knusprig zerfällt.
Worin unterscheiden sich Kuchen und Torten eigentlich?
Ein klassischer Kuchen besteht meist aus einer einzigen Teigmasse, die zusammen gebacken wird. Dazu gehören Rührkuchen in einer Kasten- oder Gugelhupfform ebenso wie flache Blechkuchen mit Obstbelag. Bei einer Torte hingegen werden mehrere Schichten gegeneinander aufgebaut. Oft wechselt sich ein gebackener Teigboden mit einer kühlen Füllung aus Fruchtmasse, Pudding oder geschlagener Sahne ab. Während einfache Kuchen ihre Form meist direkt durch das Backblech oder die Backform erhalten, werden Torten nach dem Auskühlen der Böden oft aufwendig mit Creme bestrichen, glatt gestrichen oder mit Fondant eingedeckt. Ein flacher Blechkuchen zeichnet sich durch seine ebenmäßige Oberfläche aus, während eine mehrstöckige Festtagstorte deutlich höher aufgebaut ist und durch ihre verschiedenen Schichten auch im Anschnitt eine klare Unterteilung zeigt.
Von flachen Blechen bis zu vielstöckigen Türmen
Manche Gebäckstücke liegen flach und breit auf dem Teller, wie zum Beispiel eine klassische Obsttorte auf dünnem Mürbeteigboden. Andere Varianten ragen steil in die Höhe und bestehen aus etlichen übereinandergestapelten Etagen, die von einer zentralen Stütze im Inneren gehalten werden. Zwischen diesen massiven Prachtstücken wirken kleine Törtchen oder Cupcakes besonders zierlich. Ein einzelnes Gebäckstück hat oft nur die Größe einer Faust und passt genau auf einen kleinen Unterteller, während ein großes Blech voller Streuselkuchen fast die gesamte Breite des Backofens einnimmt. Bei schichtenreichen Prachtstücken bildet die unterste Ebene das breiteste Fundament, auf dem die weiteren Scheiben nach oben hin immer schmaler zulaufen können. Auf den Grafiken der Kuchen & Torten Ausmalbilder sieht man diese mächtigen Aufbauten genauso wie einfache Rührkuchenstücke und zierliche Küchlein, wie sie auch auf unseren Malvorlagen zu finden sind.